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Verband der Familienunternehmer: Deutschland muss auf US-Steuerreform reagieren

Archivmeldung vom 20.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Der Bundesvorsitzende des Verbandes der Familienunternehmer, Reinhold von Eben-Worlée, hat angesichts der beschlossenen US-Steuerreform mit einer massiven Senkung der Unternehmensteuern auch in Deutschland Veränderungen gefordert. "Nichtstun können wir uns nicht länger erlauben, denn auch die Briten, Franzosen oder Österreicher senken die Steuerlast für Unternehmen", sagte von Eben-Worlée dem "Handelsblatt".

Zwar ist der Verbandschef dagegen, US-Präsident Donald Trump nachzueifern und die Staatsverschuldung in die Höhe zu treiben. "Doch dank unserer guten Konjunktur gibt es Spielraum für Steuersenkungen bei uns in Deutschland." Die USA seien ein "ernstzunehmender Wettbewerber", sagte von Eben-Worlée weiter. "Das Pfund, mit dem sie zusätzlich zu ihrer Steuerreform wuchern, sind die niedrigen Energiekosten." In Deutschland liefen die Kosten hingegen aus dem Ruder. "Auch das ist eine Aufgabe für die nächste Bundesregierung", sagte der Verbandschef.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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