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Bericht: Saudi-Arabien verhängt Auftragsstopp für deutsche Firmen

Archivmeldung vom 25.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Stopp & Halt! (Symbolbild)
Stopp & Halt! (Symbolbild)

Bild: Petra Bork / pixelio.de

Saudi-Arabiens Thronfolger Mohammed bin Salman hat offenbar einen internen Vergabestopp für Regierungsaufträge an deutsche Firmen verhängt. Das berichtet der "Spiegel" in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe. Saudi-Arabien ist demnach tief verärgert über die Berliner Politik im Nahen Osten, vor allem über die deutsche Haltung gegenüber dem Iran.

Betroffen sind laut "Spiegel" Großkonzerne wie Siemens, Bayer und Boehringer, die seit Jahren intensiv mit dem Gesundheitsministerium in Riad zusammenarbeiten, aber auch Daimler, die Hunderte Mercedes-Busse für den neuen Nahverkehr in Riad und Dschidda liefern sollen. Insgesamt 800 deutsche Firmen sind im Königreich aktiv. 2017 betrugen die deutschen Exporte nach Saudi-Arabien 6,6 Milliarden Euro. Bereits im November 2017 hatte Riad seinen Botschafter aus Berlin abgezogen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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