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IWF lobt Deutschland

Archivmeldung vom 09.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Logo Internationale Währungsfonds (IWF; englisch International Monetary Fund)
Logo Internationale Währungsfonds (IWF; englisch International Monetary Fund)

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist zufrieden mit dem Zustand der deutschen Wirtschaft und Staatsfinanzen. Beeindruckt sind die Experten aus Washington vor allem vom Arbeitsmarkt, schreibt der "Spiegel" in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe. Dessen Verfassung sei "stark" und werde es bleiben.

Die Einwanderung, aber auch die stärkere Teilnahme von Frauen und älteren Menschen am Erwerbsleben, wirkten der Alterung der Gesellschaft entgegen, lobten die IWF-Experten in den jährlichen Konsultationen zwischen Bundesregierung, Bundesbank und IWF. Das günstige außenwirtschaftliche Umfeld, gemeint sind Euroschwäche und niedriger Ölpreis, "dürften das Wachstum beschleunigen", heißt es in Unterlagen für die Treffen, die diese Woche stattfanden. Neben kräftigen Exporten treibe vor allem eine robusten Binnennachfrage das Wachstum. Sie sei auf gute Beschäftigungslage und hohe Lohnabschlüsse zurückzuführen.

Anders als früher halten sich die IWF-Experten mit Kritik an zu wenig staatlichen Investitionen in Deutschland zurück. Sie begrüßen, dass die Bundesregierung ein Infrastrukturprogramm über zehn Milliarden Euro aufgelegt habe und dennoch für die nächsten Jahre glaubhaft am Ziel eines ausgeglichenen Haushalts festhalte. Als Gefahren für die Konjunktur machen die IWF-Ökonomen vor allem "geopolitische Risiken" aus.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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