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Umfrage: Deutliche Mehrheit will das die EU sich um einente Themen kümmert

Archivmeldung vom 03.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Viele Menschen halten die EU mittlerweile für eine zweite EUDSSR (Symbolbild)
Viele Menschen halten die EU mittlerweile für eine zweite EUDSSR (Symbolbild)

Bild: Опубликовано / Eigenes Werk

In gut drei Wochen wird ein neues Europäisches Parlament gewählt. Eine deutliche Mehrheit (87 Prozent) der Deutschen ist aktuell der Ansicht, die EU sollte sich insgesamt eher auf das konzentrieren, was die Gemeinschaft eint, als auf das, was sie trennt. 9 Prozent sind nicht dieser Auffassung.

Das hat eine Umfrage des ARD-DeutschlandTrends im Auftrag der ARD-Tagesthemen mit 1.005 Befragten von Montag bis Dienstag dieser Woche ergeben. Zudem stimmen 80 Prozent der Aussage zu: "Die EU sollte außenpolitisch stärker in Erscheinung treten." 16 Prozent stimmen dieser Aussage eher nicht zu. Drei Viertel (73 Prozent) meinen, dass die Mitgliedschaft in der EU dafür sorgt, dass es uns wirtschaftlich gut geht. 22 Prozent sehen das nicht so. 71 Prozent meinen zudem, dass wir durch die EU in Europa sicherer leben; 25 Prozent der Befragten stimmen dem nicht zu. Die AfD-Anhänger stimmten mehrheitlich dieser Aussage nicht zu. Knapp die Hälfte aller Befragten (49 Prozent) gibt an nicht durchzublicken, wie die Europäische Union in Brüssel funktioniere. Die andere Hälfte (47 Prozent) stimmt dem nicht zu. Wie die Zukunft der Europäischen Union aussehen soll, ist ebenfalls Thema im aktuellen Wahlkampf. Eine Mehrheit der Deutschen (52 Prozent) ist dafür, die Zusammenarbeit zwischen den europäischen Ländern zu vertiefen.

Das sind fünf Prozentpunkte weniger als im Februar 2019. Jeder Vierte (27 Prozent, +2) plädiert dafür, dass die Staaten wieder stärker allein handeln. 16 Prozent der Befragten wollen nichts Wesentliches ändern (+1). Unter den Partei-Anhängern sprechen sich die Anhänger der Grünen, der Union, der SPD und der FDP mehrheitlich für eine vertiefte Zusammenarbeit aus. Die Anhänger der Linken sind in dem Thema gespalten. Bei den AfD-Anhängern befürwortet eine Mehrheit (68 Prozent) ein eigenständigeres Handeln auf nationaler Ebene. Knapp die Hälfte der Bürger (46 Prozent, -2 Punkte im Vergleich zum April) sieht aktuell eher Vorteile in der EU-Mitgliedschaft Deutschlands; 14 Prozent (+2) machen eher Nachteile aus. Für 37 Prozent (-1) halten sich Vor- und Nachteile die Waage.

Befragungsdaten - Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland - Fallzahl: 1.005 Befragte - Erhebungszeitraum: 29.04.2019 bis 30.04.2019 - Erhebungsverfahren: Telefoninterviews (CATI) - Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame - Schwankungsbreite: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte * bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50% Die Fragen im Wortlaut: Was meinen Sie: Hat Deutschland insgesamt gesehen von der Mitgliedschaft in der Europäischen Union eher Vorteile, eher Nachteile oder halten sich Vor- und Nachteile die Waage? Derzeit wird viel über die Zukunft der Europäischen Union diskutiert. Wie ist Ihre generelle Haltung: Sollten die europäischen Länder in den nächsten Jahren ihre Zusammenarbeit vertiefen und weitere Zuständigkeiten an die EU abgeben? Oder sollten sie wieder stärker allein handeln und Zuständigkeiten von der EU zurückholen? Oder sollte sich an der Zusammenarbeit der europäischen Länder nichts Wesentliches ändern? Über die Europäische Union gibt es ja unterschiedliche Ansichten. Geben Sie bitte zu jeder der folgenden Ansichten an, ob Sie dieser eher zustimmen oder eher nicht zustimmen. - Ich blicke nicht durch, wie die Europäische Union in Brüssel funktioniert. - Durch die EU leben wir in Europa sicherer. - Die Mitgliedschaft in der EU sorgt dafür, dass es uns wirtschaftlich gut geht. - Die EU sollte außenpolitisch stärker in Erscheinung treten. - Die EU sollte sich insgesamt eher auf das konzentrieren, was die Gemeinschaft eint, als auf das, was sie trennt. Fotos unter ARD-Foto.de

Quelle: ARD Das Erste (ots)

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