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Deutschland verschärft Maßnahmen gegen Coronavirus an Flughäfen

Archivmeldung vom 15.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Leerer Flughafen (Symbolbild)
Leerer Flughafen (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Deutschland will ab sofort die Maßnahmen gegen eine Einschleppung des Coronavirus an deutschen Flughäfen verschärfen. Das teilte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Samstag mit. "Wir müssen bei der Einreise aus China wissen, wer Kontakt mit an dem Coronavirus infizierten Patienten hatte und wer aus Infektionsgebieten kommt. Das ermöglicht eine konkrete Testung am Flughafen", sagte Spahn.

Eine Testung von allen Einreisenden aus China soll demnach offenbar weiterhin nicht erfolgen. Flugreisende aus China würden stattdessen nach ihrer Ankunft in Frankfurt oder München ab Samstag "noch genauer als bisher nach einem möglichen Coronavirus-Kontakt befragt". Dies sei angeblich "eine der Lage angemessene Methode, um die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland und Europa zu verhindern". Der EU-Gesundheitsministerrat habe am Donnerstag einen entsprechenden Beschluss gefasst. In einer gleichzeitig veröffentlichten Mitteilung des Gesundheitsministeriums hieß es, Flugreisende könnten künftig auch schon vor der Landung in EU-Ländern gefragt werden, ob sie in Corona-Infektionsgebieten waren oder Kontakt mit Infizierten hatten. In Deutschland gibt es bislang 16 gemeldete Infektionen. Nach Angaben des Ministeriums gibt es weltweit 67.091 Fälle, davon sind 1.526 Menschen verstorben.

Erster Todesfall durch Coronavirus in Frankreich

In Frankreich ist erstmals eine Person durch das Coronavirus gestorben. Es ist gleichzeitig der erste Todesfall durch das Virus außerhalb Asiens. Eine 80-jährige Person sei durch eine "Lungeninfektion mit dem Coronavirus" gestorben, sagte Frankreichs Gesundheitsministerin Agnès Buzyn am Samstag. Die verstorbene Person stamme aus China und sei zu Tourismuszwecken aus der Provinz Hubei kommend am 16. Januar in Frankreich gelandet. Am 25. Januar war die Einlieferung mit strengen Isolationsmaßnahmen in das Krankenhaus Bichat in Paris erfolgt. Ebenfalls am Samstag hatte der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angekündigt, die Einreisekontrollen bei Reisenden aus China in Form einer strengeren Befragung ab sofort zu intensivieren.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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