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Keine Zypern-Hilfe aus Russland – was zu erwarten war

Archivmeldung vom 23.03.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.03.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Satellitenbild von Zypern Bild: NASA
Satellitenbild von Zypern Bild: NASA

Die Verhandlungen Russlands mit Zypern sind zu Ende. Die Vorschläge des krisengeschüttelten Inselstaats haben das Interesse Moskaus nicht wecken können, so der russische Finanzminister Anton Siluanow am Freitagvormittag. Die Delegation aus dem von der Finanzkrise betroffenen Zypern mit Finanzminister Michalis Sarris an der Spitze, hatte einige Tage lang Treffen in Moskau abgehalten, auf denen die Zypern-Hilfe zur Sprache kam. Das meldet RIA Novosti.

Weiter heißt es in diesem Artikel: "„Gestern haben wir die letzte Verhandlungsrunde geführt. Die Verhandlungen sind zu Ende. (…) Ihre Vorschläge waren wie folgt: eine Staatsfirma gründen und die Aktiva der Gasvorkommen übergeben, den russischen Investoren die Teilnahme anbieten, Obligationen kaufen und danach in Aktien gehen. Unsere Investoren haben diese Frage erwogen, aber kein Interesse gezeigt“, so Siluanow zu Journalisten.

Im Nachrichtenblog "politaia.org" ist zur obigen Meldung dieser Kommentar zu lesen:: "Der logisch denkende Mensch fragt sich, warum Zypern sein Banksterproblem nicht selbst lösen kann, hat es doch gewaltige Gasvorkommen auf der Aktivseite. Um die logisch denkende zypriotische Bevölkerung zu beruhigen, hat die zypriotische Delegation nun in Moskau “verhandelt” (ich wäre gerne bei diesen “Verhandlungen” dabeiwesesen, die wahrscheinlich in Moskauer Nachtclubs stattgefunden haben). Jedenfalls wurde aus dem Gazprom-Deal nichts.

Aber wo kämen wir denn hin, wenn eine EU-Provinz plötzlich souverän über seine eigenen Bodenschätze verfügen könnte?

Das Ergebnis war im Vorhinein klar. Erstens kann sich die marode Brüsseler Kommissarsdiktatur kein Ausscheren eines seiner Mitglieder leisten. Zweitens kämen dann auch die Griechen auf dumme Gedanken. Auch ihre Bodenschätze und ihre staatseigenen Vermögenswerte werden unter der Hand (d.h. unter Aufsicht des korrupten IWF und der korrupten Goldman-Sachs-EZB) gerecht unter den Oligarchen verscherbelt.

Drittens wissen die khasarischen Oligarchen, dass sie mit der EUdSSR-Hilfe viel besser wegkommen. Und so haben die “Investoren (raten Sie mal, wer die sind?) kein Interesse gezeigt”. Warum sollten sie?

Die Lösung ist wieder einmal: Deutschland zahlt, die Gasfelder werden “privatisiert” und zu Schleuderpreisen an die oligarchische Mafia verhökert. Und ihre eigenen Banken, in denen die Oligarchen ihr Geld waschen, bügeln und aufbewahren, werden nebenbei auch noch ganz oligarchisch gerettet. Könnte es denn besser laufen?

Da kann Zypern einfach nicht mithalten."

Quelle: RIA Novosti - politaia.org

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