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Experten: Größte Ebola-Gefahr geht von Nigeria aus

Archivmeldung vom 01.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Elektronenmikroskopische Aufnahme von Ebolaviren
Elektronenmikroskopische Aufnahme von Ebolaviren

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die größte Ebola-Gefahr geht laut dem Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) von Nigeria aus. Obwohl das Land bisher weniger als zehn Tote meldete, sei es wegen seiner starken Wirtschaft ein Hauptrisiko, sagte BNITM-Virologe Jonas Schmidt-Chanasit dem Nachrichtenmagazin "Focus".

"Von der Metropole Lagos aus gehen Flüge in alle Welt." Schmidt-Chanasit hilft zurzeit in Brasilien, Ebola-Diagnosen zu verbessern. Ein neuer Test soll sie auf drei Stunden verkürzen. Ein Kollege erkundet in Nigeria, ob sich das Virus ausbreitet.

Dass nun der erste Todesfall eine Flugstunde von Lagos entfernt auftrat, bereitet Schmidt-Chanasit Sorge. Sollte Ebola in dem 170 Millionen Einwohner starken, von ethnischer Gewalt erschütterten Nigeria grassieren, "wäre das eine grauenhafte Ausweitung der Krise", so der Experte.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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