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Früherer Bundesverteidigungsminister Jung bringt längeren Verbleib der Nato in Afghanistan ins Gespräch

Archivmeldung vom 29.09.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.09.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gemen64 / pixelio.de
Bild: Gemen64 / pixelio.de

Angesichts der Kämpfe um die nordafghanische Stadt Kundus fordert der frühere Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Jung (CDU) Konsequenzen.

Im rbb-Inforadio sagte der stellvertretendes Unions-Fraktionschef am Dienstag, man müsse prüfen, ob die internationalen Streitkräfte länger in Afghanistan bleiben sollten als bis 2016, wie bisher beschlossen. Es sei offensichtlich notwendig, dass die afghanischen Sicherheitskräfte weiterhin unterstützt werden müssten, erklärte Jung: "Man muss sich sehr genau anschauen, ob die Ausbildung und die Ausrüstung der Sicherheitskräfte in Afghanistan schon ausreichend sind, dass sie in Zukunft selbst für Sicherheit sorgen können. Das, glaube ich, ist schon notwendig, dass man aus dieser Situation die notwendigen Konsequenzen zieht."

Jung betonte, die Bundeswehr habe in Afghanistan über 50 Soldaten verloren. Es könne nicht sein, dass jetzt wieder die Taliban die Macht übernehmen. Daher könne man nur wünschen, dass die Gegenoffensive der Regierungstruppen erfolgreich ist, sagte Jung.

Das vollständige Interview können Sie hier nachhören: http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/201509/29/225991.html

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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