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Führende britische Unternehmer rufen zu Brexit auf

Archivmeldung vom 17.05.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.05.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: D Smith, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: D Smith, on Flickr CC BY-SA 2.0

Mehr als 300 führende britische Unternehmer haben in einem Brief, der dem Nachrichtenportal The Telegraph vorliegt, zum Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union aufgerufen. Dabei betonen die Autoren des Schreibens, dass Brüssel die Konkurrenzfähigkeit des Landes untergrabe.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" berichtet weiter: "Mehrheit der Briten: Entweder Brexit oder ... Russland Geschäftsleuten zufolge behindert die Bürokratie der EU „jedes von den 5,4 Millionen Unternehmen“ in Großbritannien. Sie behaupten, ein Brexit werde Möglichkeiten für neue Arbeitsstellen schaffen.

Dabei wird in dem Brief betont, dass es „das Business“ sei, und „nicht die Regierung“, welches „Reichtum“ für den Staat bringt.

„Außerhalb der EU werden britische Unternehmen mehr Freiheit für ein schnelleres Wachstum haben, sich auf neue Märkte erweitern und mehr Jobs schaffen. Es ist an der Zeit, für den Ausstieg zu stimmen und die Kontrolle zurückzuholen“, geht aus dem Text hervor.

Ihre Unterschrift unter den Brief haben solche Unternehmer wie Peter Goldstein, ein Mitgründer von Superdrug, Steve Dowdle, Ex-Vizepräsident von Sony in Europa, David Sismey, ein Vorstandvertreter von Goldman Sachs, und Sir Patrick Sheehy, Ex-Vorsitzender von British American Tobacco, gesetzt.

Unter anderem haben weitere hunderte Vertreter britischer Klein- und Mittelunternehmen den Brief unterzeichnet.

Großbritannien droht Europäern mit Massen-Deportationen

Drei Millionen Europäer sollen aus Großbritannien deportiert werden, falls das Land Mitte Juni aus der Europäischen Union austritt. Das schreibt The Telegraph unter Berufung auf Lord Richard Keen, Generalstaatsanwalt von Scotland und Mitarbeiter des Innenministeriums.

Auf eine Anfrage im britischen Parlament, ob denjenigen EU-Bürgern, die in Großbritannien bereits Fuß gefasst haben, automatisch erlaubt würde, im Königreich zu bleiben, antwortete Keen:

„Wenn Großbritannien für den Austritt aus der EU stimmt, wird die Regierung ihr Bestes tun, um die positive Lage im Land beizubehalten. Nach EU-Gesetz jedoch können die Rechte solcher Bürger nicht garantiert werden.“

Ein Sprecher des britischen Innenministeriums bestätigte laut der Informationsplattform Politicshome die offizielle Position des Ministeriums, was für harte Kritik seitens der Brexit-Anhänger sorgte.

„Es ist eindeutig, dass jeder europäische Bürger, der sich hier legal befindet, das Recht erhalten wird, hier zu bleiben. Jede andere Meinung ist absurd“, sagte Peter Bone von der Konservativen Partei.

Über einen möglichen Austritt aus der EU werden die Briten am 23. Juni abstimmen. Im Mai 2015 hatte der britische Premier David Cameron versprochen, bis Ende 2017 eine Abstimmung über die EU-Mitgliedschaft des Landes durchzuführen. Er selbst sei gegen einen Austritt, wolle aber die Union gründlich reformieren lassen."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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