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Klage des libyschen Staatsfonds abgewiesen

Freigeschaltet am 11.06.2019 um 18:32 durch Andre Ott
Royal Courts of Justice, Gerichtsgebäude in London, das auch den High Court of Justice beinhaltet und den Commercial Court (Handelsgericht), Admiralty Court (Gericht für seerechtliche Streitigkeiten) und Administrative Court (Verwaltungsgericht)
Royal Courts of Justice, Gerichtsgebäude in London, das auch den High Court of Justice beinhaltet und den Commercial Court (Handelsgericht), Admiralty Court (Gericht für seerechtliche Streitigkeiten) und Administrative Court (Verwaltungsgericht)

Foto: KenWalker
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der UK Commercial Court hat gestern die Klage der Libyan Investment Authority gegen den Geschäftsmann Walid Giahmi, ein Beschuldigter in dem 200 Mio. USD schweren Bestechungsprozess der LIA gegen JP Morgan, abgewiesen.

Der vorsitzende Richter Bryan gab Giahmis Antrag statt und wies die Klage der LIA gegen ihn mit folgender Begründung ab: "Die Forderungen der LIA gegenüber Herrn Giahmi... haben keine wirklichen Erfolgsaussichten."

Giahmi begrüßte die Entscheidung uns sagte: "Diese Prozess war von Anfang an unbegründet. Libyen braucht Strom, Sicherheit, Schulen und Medizin und sollte kein Geld für Anwälte verschwenden."

Im April gab die Regierung Libyiens bekannt, dass die LIA mehr als 500 Mio. EUR für Anwaltskosten in Zusammenhang mit Prozessen gegen globale Banken und Institutionen und inneren Machtkämpfen für Kontrolle über die LIA ausgegeben hat.

Quelle: Stylus Media (ots)

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