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Zeitung: Weiter Differenzen zwischen Griechenland und Geldgebern

Archivmeldung vom 03.06.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.06.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Klaus Brüheim / pixelio.de
Bild: Klaus Brüheim / pixelio.de

Griechenland und seine internationalen Gläubiger liegen im Schuldenstreit offenbar noch immer weit auseinander. So sollen der Vorschlag des griechischen Premiers Alexis Tsipras und das abgestimmte Angebot von EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) große Unterschiede aufweisen, wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf das Umfeld der Institutionen berichtet.

"Da liegen Welten dazwischen", heiß es demnach in europäischen Verhandlungskreisen. So fordere Tsipras Schuldenerleichterungen von EZB und IWF. Die Zentralbank hält noch griechische Staatsanleihen. Beim IWF muss Athen Rettungskredite tilgen. Die Griechen würden die Schulden gerne später zurückzahlen. Das könnten die Gläubiger aber auf keinen Fall akzeptieren, hieß es dem Bericht zufolge. Auch bei den Athener Staatsfinanzen liegen beide Seiten laut "Handelsblatt" noch weit auseinander. Im laufenden Rettungsprogramm ist eigentlich ein Primärüberschuss – also ohne Berücksichtigung von Zinszahlungen – von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für dieses Jahr vorgesehen. Davon sollen EU, EZB und IWF in ihrem jüngsten Angebot abgerückt sein. Sie würden nur noch einen Überschuss von einem Prozent verlangen, hieß es der Zeitung zufolge im Umfeld der drei Institutionen. Das sei der niedrigste mögliche Wert. Tsipras wolle ihn jedoch noch unterschreiten. In seinem Vorschlag biete er lediglich einen Primärüberschuss von 0,3 bis 0,8 Prozent an, hieß es laut "Handelsblatt".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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