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UNHCR: Noch rund 3.500 Bootsflüchtlinge vor Küsten Südostasiens

Archivmeldung vom 22.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hauptquartier des UNHCR in Genf (Schweiz) (Garage des Nations)
Hauptquartier des UNHCR in Genf (Schweiz) (Garage des Nations)

Foto: Хрюша
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Golf von Bengalen treiben nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) noch rund 3.500 Bootsflüchtlinge. Angesichts der dramatischen Lage der Menschen auf den Booten rief die Organisation die Staaten in der Region dazu auf, eine Lösung der Flüchtlingskrise zu erarbeiten.

Unterdessen brachte Myanmar mehr als 200 Flüchtlinge an Land. Zuvor hatten auch Malaysia und Indonesien zugestimmt, den Bootsflüchtlingen zu helfen. Bedingung sei jedoch ein von der internationalen Gemeinschaft organisierter Rückführungsprozess binnen eines Jahres. Die beiden Länder hatten sich zunächst geweigert, die aus Myanmar und Bangladesch stammenden Flüchtlinge aufzunehmen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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