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Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht greift die europäische und deutsche Außenpolitik an

Archivmeldung vom 02.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Sahra Wagenknecht (2014)
Sahra Wagenknecht (2014)

Foto: Foto-AG Gymnasium Melle
Lizenz: CC-BY-SA-4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Lug, Vasallentum und Heuchelei - mit schweren Vorwürfen . Die Bundesregierung habe die Bevölkerung im Bezug auf die Kredite für Griechenland belogen. Griechenland sei seit 2010 pleite. Trotzdem seien mit deutschen Steuergeldern Griechenlands Schulden bei den Banken bezahlt worden. Statt 60 Milliarden Euro zu "verschleudern", wäre es sinnvoller gewesen, das Geld für die "Reaktivierung" der griechischen Wirtschaft zu verwenden, sagte Wagenknecht der LAUSITZER RUNDSCHAU.

Europa wirft die stellvertretende Vorsitzende der Linken im Bundestag Vasallentum und Heuchelei im Bezug auf die Russlandpolitik vor. Den USA sei es in der Ukraine nie um Demokratie und Menschenrechte gegangen, sondern um das ukrainische Schiefergasvorkommen und strategisch um den russischen Zugang zum Schwarzen Meer über den Hafen Sewastopol. "Deswegen war die Empörung über die Übernahme der Krim heuchlerisch", sagte Wagenknecht. Die Welt befände sich wieder in einem Kalten Krieg. Die Europäer benähmen sich dabei wie "einfältige Vasallen". Mit der Initiative zu den Minsker Verhandlungen sei allerdings ein eigener Weg eingeschlagen worden, was dabei beitragen könne, eine weitere militärische Eskalation zu verhindern.

Quelle: Lausitzer Rundschau (ots)

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