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Röttgen: Bundestag muss Völkermord an Armeniern klar benennen

Archivmeldung vom 16.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Norbert Röttgen (2012)
Norbert Röttgen (2012)

Foto: Wolfgang Henry
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), hat eine klare Anerkennung des Genozids an den Armeniern durch den Deutschen Bundestag gefordert. Dem Berliner "Tagesspiegel" (Freitagausgabe) sagte Röttgen: "Was seit langem Erkenntnis und Wissensstand ist, muss auch so benannt werden: Es hat vor einhundert Jahren einen Völkermord an den Armeniern gegeben".

Der Bundestag habe eine Verantwortung den Opfern gegenüber und eine "Verpflichtung zur Wahrheit". Das Verhalten der Bundesregierung in dieser Frage nannte Röttgen "taktisch" und kritisierte, ein solcher Umgang mit der Wahrheit sei "weder tragfähig noch verantwortbar". Der Bundestag sollte sich daher das Verhalten der Bundesregierung nicht zu Eigen machen.

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)

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