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US-Botschaft will verdächtige Aufbauten nicht inspizieren lassen

Archivmeldung vom 01.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
John B. Emerson
John B. Emerson

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die US-Botschaft in Berlin lehnt es ab, die verdächtigen Aufbauten auf dem Botschaftsdach durch Dritte inspizieren zu lassen. Er werde es auch nicht kommentieren, was im Botschaftsgebäude passiere oder nicht passiere, sagte US-Botschafter John B. Emerson dem ARD-Hauptstadtstudio. "Wir sind eine Botschaft, die kommuniziert. Wir empfangen Informationen, wir haben dieselben Satellitenanlagen und Antennen auf unserem Dach wie ihr bei der ARD", so Emerson weiter. Gleichzeitig betonte er, dass sich sein Haus an deutsches Recht halte.

Experten vermuten, dass sich auf dem Dach des Gebäudes eine Abhöreinrichtung des US-Geheimdienstes NSA befindet. Emerson wollte das nicht bestätigen, dementierte es aber auch nicht.

Eine Entschuldigung für Spionage der USA in Deutschland lehnte er ab. "Entschuldigungen sind nur Worte", sagte der Diplomat dem "Tagesspiegel". Der wirkliche Beweis sei das tatsächliche Handeln, das werde "die Zusammenarbeit der nächsten drei, sechs, zwölf Monate" zeigen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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