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Falsche Tempo-Anzeige nicht schuld am A330-Absturz

Archivmeldung vom 10.06.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.06.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Air France Airbus A330-200 F-GZCP landet am Flughafen Paris-Charles de Gaulle. Dieses Flugzeug stürzte bei dem Air-France-Flug 447 ab. Bild: Pawel Kierzkowski / de.wikipedia.org
Air France Airbus A330-200 F-GZCP landet am Flughafen Paris-Charles de Gaulle. Dieses Flugzeug stürzte bei dem Air-France-Flug 447 ab. Bild: Pawel Kierzkowski / de.wikipedia.org

Der Absturz einer A 330 der Air France vor zwei Jahren hätte vermieden werden können, obwohl die Geschwindigkeitssensoren ausfielen. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" meldet, hatte der Pilot nach Erkenntnissen der leitenden Untersuchungsbehörde BEA nach dem Ausfall der Tempo-Anzeige und dem Abschalten des Autopiloten den Airbus manuell in einer Höhe von 11.430 Metern stabilisiert.

Airbus-Sprecher Stefan Schaffrath sagte "Focus": "Den zunächst einminütigen Ausfall der Geschwindigkeitsanzeige hat der Pilot gemanagt." Als ein Alarm 50 Sekunden lang vor dem drohenden Strömungsabriss ("Stall") warnte, hatte der Pilot laut BEA-Bericht den sich verlangsamenden Jet jedoch immer weiter nach oben gezogen. Laut Vorschrift hätte er die Nase aber nach unten drücken müssen, um Fahrt aufzunehmen und so den Strömungsabriss zu überwinden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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