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Kohl beklagt Isolation Russlands

Archivmeldung vom 03.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
Buchcover "Aus Sorge um Europa"
Buchcover "Aus Sorge um Europa"

Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) beklagt die Isolation Russlands. In der Ukraine-Krise hätte sich der Westen klüger verhalten können, schreibt Kohl nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (F.A.S.) in seinem neuen Buch "Aus Sorge um Europa", das am kommenden Mittwoch erscheint.

Er kritisiert insbesondere, dass sich die G-7-Staaten im Juni ohne Russland getroffen hätten. Das habe er als "einschneidend und auch bedrückend" empfunden, so Kohl. Als Kanzler hatte er 1998 die Aufnahme Russlands in die Gruppe der wichtigsten Industriestaaten durchgesetzt. Kohl mahnt, wie die F.A.S. weiter berichtet: "Im Ergebnis müssen der Westen genauso wie Russland und die Ukraine aufpassen, dass wir nicht alles verspielen, was wir schon einmal erreicht hatten."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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