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Nach Absturz: Lufthansa und Germanwings danken Einsatzkräften

Archivmeldung vom 02.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Trauer­be­flag­gung der German­wings-Zen­trale in Köln am 31. März 2015
Trauer­be­flag­gung der German­wings-Zen­trale in Köln am 31. März 2015

Foto: Superbass
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach dem Absturz des Airbus der Lufthansa-Tochter Germanwings im Süden Frankreichs haben Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa, und Thomas Winkelmann, Sprecher der Geschäftsführung von Germanwings, den Einsatzkräften und Anwohnern in Seyne-les-Alpes für ihre Unterstützung gedankt.

"Wir haben höchsten Respekt davor, mit welchem Einsatz und welcher Professionalität hier die Untersuchung und auch die Bewältigung des Absturzes von Flug 4U 9525 durchgeführt wird", sagte Spohr. "Wir wissen, wie groß die seelischen und körperlichen Belastungen der Helfer sind. Dafür können wir uns nicht genug bedanken."

Sein aufrichtiger Dank gelte auch den Flugunfall-Untersuchern der Behörden sowie den Anwohnern der Region, in der sich der Absturz ereignet hatte. "Auch die vielen Helfer in Marseille, in Barcelona, in Düsseldorf, in Haltern und an anderen Orten möchte ich erwähnen. Ebenso betreuen Freiwillige aus unseren Reihen die Angehörigen und Freunde der Opfer. Die Betreuung der Hinterbliebenen ist das mindeste, was wir in diesen Tagen tun können", ergänzte Winkelmann.

Am vergangenen Dienstag war ein Germanwings-Airbus, der von Barcelona nach Düsseldorf unterwegs war, im Süden Frankreichs abgestürzt. Insgesamt waren 150 Menschen an Bord der Maschine, von denen keiner den Absturz überlebte.

"Welt": Andreas L. wurde während Ausbildung psychiatrisch begutachtet

Der Co-Pilot der im Süden Frankreichs abgestürzten Germanwings-Maschine, Andreas L., musste laut eines Berichts der Tageszeitung "Die Welt" nach der sechsmonatigen Unterbrechung seiner Ausbildung nicht nur erneut die medizinische Eignungsprüfung für Piloten bestehen, sondern sich auch psychiatrisch begutachten lassen. Das erfuhr die Zeitung aus Unternehmenskreisen. Das Ergebnis des Gutachtens war, dass der Pilotenanwärter seine Ausbildung wieder aufnehmen durfte, gleichwohl aber einen sogenannten SIC-Vermerk bekam. Dieser wurde anschließend in seiner Pilotenlizenz, nicht aber in seinem Tauglichkeitszeugnis als Pilot vermerkt. Ein SIC-Vermerk ist ein Hinweis auf eine schwerwiegende Krankheit, der der Flugarzt bei der jährlichen Routine-Untersuchung besondere Aufmerksamkeit schenken soll. Bei dieser Untersuchung muss der Pilot auch seine Lizenz vorlegen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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