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EU-Kommissarin will besseren Zugang für Flüchtlinge

Archivmeldung vom 05.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bootsflüchtlinge im Mittelmeer bei Lampedusa
Bootsflüchtlinge im Mittelmeer bei Lampedusa

Foto: FlickreviewR
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Angesichts der Flüchtlingskatastrophe von Lampedusa hat die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe, Kristalina Georgieva, bessere Zugangsmöglichkeiten für Flüchtlinge in die Europäische Union gefordert. Georgieva sagte der "Welt": "Wir Europäer müssen nicht nur die Herzen und die Geldbeutel offenhalten, sondern auch unsere Grenzen. Die EU basiert auf Solidarität. Das bedeutet, dass wir Menschen willkommen heißen müssen, wenn sie unsere Hilfe brauchen."

Georgieva erinnerte zugleich daran, dass die Flüchtlingshilfe der Vereinten Nationen entstanden sei, weil Europäer aufgrund des Zweiten Weltkriegs zu Flüchtlingen geworden waren. Dagegen sagte Manfred Weber (CSU), Vizechef der konservativen Mehrheitsfraktion (EVP) im EU-Parlament, der "Welt": "Wir werden die Probleme Afrikas nicht lösen, indem wir alle europäischen Türen öffnen."

Der parlamentarische Staatssekretär des Bundesinnenministeriums, Ole Schröder (CDU), sagte der "Welt": "Wir müssen den unverantwortlichen Schleusern, die die Nöte der Menschen auf so grausame Weise ausnutzen, endlich das Handwerk legen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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