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Trittin: Forderung nach Schröder-Sanktionen ist ukrainischem Wahlkampf geschuldet

Archivmeldung vom 20.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Jürgen Trittin Bild: Heinrich-Böll-Stiftung, on Flickr CC BY-SA 2.0
Jürgen Trittin Bild: Heinrich-Böll-Stiftung, on Flickr CC BY-SA 2.0

Grünen-Politiker Jürgen Trittin schreibt Forderungen aus der Ukraine, Sanktionen gegen Altkanzler Gerhard Schröder zu prüfen, dem Wahlkampf in dem Land zu. Trittin sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung: "Es wird wohl kaum eine deutsche Bundesregierung mit sozialdemokratischer Beteiligung einen ehemaligen deutschen Bundeskanzler auf die Sanktionsliste setzen."

Er glaube nicht dran, dass der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin ernsthaft damit rechnet, mit seinen Forderungen Erfolg zu haben. Klimkin hatte im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung Sanktionen gegen Altkanzler Schröder ins Spiel gebracht, weil er Lobbyarbeit für Putin betreibe. In der Ukraine finden im kommenden Jahr Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt. In diesen Wahlkampf ordne er die Äußerung von Klimkin ein, sagte Trittin, der im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages sitzt: "Das ist für die heimische Bühne, um von den eigenen Problemen auch ein Stück weit abzulenken", sagte Trittin.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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