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Deutschland schließt Rohstoffpartnerschaft mit Peru

Archivmeldung vom 14.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: rebel / pixelio.de
Bild: rebel / pixelio.de

Deutschland und Peru haben am Montag ein Regierungsabkommen über die Zusammenarbeit im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich unterzeichnet. "Peru ist das dritte Land, mit dem Deutschland ein Rohstoffabkommen schließt. Es bildet den politischen Rahmen für einen regelmäßigen Dialog zu Rohstoffthemen", sagte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD).

Peru gilt als eines der rohstoffreichen Länder Südamerikas: Bei metallischen Rohstoffen wie Silber und Kupfer gehört das Land zu den führenden Produzenten. Der Bergbau trägt rund 15 Prozent zur Wirtschaftsleistung bei und erwirtschaftet mehr als die Hälfte der Exporterlöse. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) betonte, dass die Bundesregierung Peru mit der Rohstoffpartnerschaft "bei der Bewältigung seiner Herausforderungen unterstützen" wolle. "Die Einhaltung von Menschenrechten, der Schutz der indigenen Bevölkerung und die Berücksichtigung von Umwelt- und Sozialstandards sind wesentliche Elemente des Abkommens. Zugleich bietet die Zusammenarbeit Chancen für die nachhaltige Rohstoffsicherung Deutschlands."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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