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Nordkorea-Experte Frank zum Scheitern des Gipfels in Hanoi: "Die eigentlichen Verhandlungen gehen jetzt erst richtig los"

Archivmeldung vom 01.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Frauen in Nordkorea
Frauen in Nordkorea

Bild: Mihaela Noroc / Eigenes Werk

Der Nordkorea-Experte Rüdiger Frank glaubt, dass nach dem abrupten Ende der Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un die "eigentlichen Verhandlungen jetzt erst richtig losgehen".

Der Leiter des Instituts für Ostasienwissenschaften an der Universität Wien vermutet im Interview mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland", dass beide Staatschefs ihren "Gegenüber auch ein wenig unterschätzt haben". Wenn zwei autoritäre Führungspersönlichkeiten miteinander verhandeln, seien "überraschende Fortschritte ebenso möglich wie ein ergebnisloser Abbruch". Für Frank ist es deshalb wichtig, "dass beide offenbar nicht im Streit auseinander gegangen sind". Die nächste Runde der Gespräche "dürfte also produktiver und realistischer werden".

Auch für Südkoreas Präsidenten Moon Jae In, der mit seiner Hoffnung auf innerkoreanische Projekte wohl am meisten von dem Scheitern der Gespräche betroffen ist, bieten sich nun neue Chancen: "Nun braucht der Friedensprozess zwischen Nordkorea und den USA Moon Jae In wieder als Vermittler und Motor", sagt der Nordkoreaexperte Frank.

Quelle: neues deutschland (ots)

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