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Krim nennt Bedingung für Durchfahrt ukrainischer Schiffe in Asowsches Meer

Archivmeldung vom 04.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Die Lage des Asowschen Meeres in Osteuropa
Die Lage des Asowschen Meeres in Osteuropa

Foto: User:NormanEinstein
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Vize-Regierungschef der Republik Krim, Georgi Muradow, hat die Bedingungen für die Durchfahrt ukrainischer Schiffe ins Asowsche Meer gegenüber Sputnik erläutert.

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite des Magazins: "„Es bestehen keine Probleme bei der Durchfahrt ins Asowsche Meer für ukrainische Schiffe. Bestimmte Verfahren müssen nur durchlaufen werden, damit keine Gefahr beim Passieren der Straße Kertsch–Jenikale entsteht“, so Muradow.

Demzufolge gelten beim Passieren des Straße von Kertsch „übliche internationale Regeln“. Die ukrainischen Behörden wollen jedoch „davon nichts hören“ und gefährden mit ihren Statements die Sicherheit in der Straße von Kertsch.

Am 25. November hatten die Schiffe der ukrainischen Marine „Berdjansk“, „Nikopol“ und „Jany Kapu“ Russlands Staatsgrenze überquert und somit gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen verstoßen. Die ukrainischen Schiffe fuhren in das zeitweilig geschlossene Gebiet der russischen Hoheitsgewässer ein, führten dort stundenlang gefährliche Manöver aus und widersetzten sich allen Forderungen der russischen Küstenwache.

Nach Angaben der russischen Sicherheitsbehörde FSB wurden die ukrainischen Schiffe – zwei gepanzerte Kanonenboote und ein Schlepper – mit insgesamt 25 Mann an Bord im Schwarzen Meer von Spezialkräften festgesetzt. Gegen die ukrainischen Matrosen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Der Kreml hatte den Vorfall als Provokation bezeichnet, deren Ziel es gewesen sei, die Popularität des derzeitigen ukrainischen Präsidenten, Petro Poroschenko, im Vorfeld der Präsidentenwahl in der Ukraine zu steigern. In Kiew war der Vorfall als Anlass dafür verwendet worden, in zehn Regionen des Landes das Kriegsrecht für 30 Tage zu verhängen."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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