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Medien: Unzufriedene Migranten schmeißen in Lesbos gespendetes Essen auf die Straßen

Archivmeldung vom 01.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Lesbos
Lesbos

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Videoaufnahmen aus dem Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos zeigen, wie Immigranten das ihnen gespendete Essen auf die Straßen werfen, berichtet das Portal „Voice of Europe“.

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite des russischen online Magazins "Sputnik": "Im Video sind wütende Migranten zu sehen, die ihre Mahlzeiten auf einen Haufen auf der Straße werfen.

Dem griechischen Nachrichtenportal „News One“ zufolge wollten die Lagereinwohner mit diesem Wegwerfen des Essens gegen ihre Lebensbedingungen protestieren.

Der Vorfall ereignete sich vor etwa zwei Wochen, wurde allerdings erst jetzt von Medien gemeldet.

Das Video habe im Netz für einen großen Ärger unter den Griechen gesorgt, da viele Bürger des Landes derzeit selbst Schwierigkeiten hätten, ihre alltäglichen Bedürfnisse zu befriedigen.

Der Bürgermeister von Lesbos, Spyros Galinos, kritisierte das Vorgehen der griechischen und der EU-Behörden bei der Lösung des Problems mit Migranten auf Lesbos. „Die Menschen hier auf der Insel sind müde von diesem langwierigen, ungelösten Problem und haben auch den Glauben an das verloren, was die Zentralregierung und die Europäische Union versprochen, aber nicht eingehalten haben“, sagte er.

Zuvor hatte Galinos darauf hingewiesen, dass Frauen auf der Insel Angst hätten, aus ihren Häusern zu gehen. Auch die Kinder, die früher unbekümmert auf den Straßen der Insel hätten spielen können, halte man nun zu ihrer eigenen Sicherheit in den Häusern fest.

Auf Lesbos kamen seit dem Frühling 2015 täglich mehrere Hundert Migranten an. Die Insel wurde zum Symbol der Flüchtlingskrise in Europa. Seit der Schließung der sogenannten Balkanroute landen deutlich weniger Migranten auf Lesbos. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerkes UNHCR hielten sich jedoch Anfang September auf den fünf griechischen Inseln in der Ägäis – Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos – mehr als 19.600 Flüchtlinge auf, was fast 6500 mehr als im September des Vorjahres sind.

Die Inselbewohner kritisieren die Flüchtlingspolitik der Behörden. Im April dieses Jahres kam es zu offenen Protesten der einheimischen Bevölkerung."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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