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Mazedoniens Außenminister rechtfertigt Grenzschließung für Afghanen

Archivmeldung vom 24.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Nikola Poposki in Tallinn, 2012
Nikola Poposki in Tallinn, 2012

Foto: Estonian Foreign Ministry - Flickr
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Mazedoniens Außenminister Nikola Poposki hat sein Land gegen Kritik verteidigt, die Grenzen für Asylbewerber aus Afghanistan geschlossen zu haben. Gegenüber "Bild" (Donnerstag) sagte Poposki: "Es gab Entscheidungen in Kroatien und Serbien, keine Afghanen mehr über die Grenze zu lassen, die nicht nachweisen können, dass sie aus Konfliktregionen kommen. Griechenland sagt, dass die Mitgliedsstaaten ein Abkommen haben, bis zum EU-Gipfel Anfang März still zu halten. Wir wissen davon nichts."

Poposki erklärte, er könne für die Dauer der Grenzschließung keinen Zeitrahmen nennen. "Wir haben keine unilaterale Entscheidung gefällt, sondern auf die Entwicklung in den anderen Ländern reagiert. Wir müssen jetzt darüber sprechen, wie es weitergeht mit den Afghanen, die nicht aus Konfliktgebieten kommen", sagte der Minister zu "Bild".

Von Bundeskanzlerin Angela Merkel verlangte er deutliche Worte: "Deutschland steht unter gewaltigem Druck. Ich denke, dass die größte Errungenschaft im Moment wäre, wenn man deutlich formulieren könnte, was von den Transitländern prinzipiell erwartet wird. Ich glaube nicht, das allein die Kanzlerin alles machen kann, aber Deutschland hat offensichtlich eine führende Rolle in dieser Krise."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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