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Amnesty International: Fußball-Funktionäre müssen sich für Einhaltung der Menschenrechte einsetzen

Archivmeldung vom 27.04.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.04.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Logo der Union of European Football Associations (UEFA)
Logo der Union of European Football Associations (UEFA)

Amnesty International hat sich in die Diskussion über die Europameisterschaft in der Ukraine eingeschaltet und für die Einhaltung von Menschenrechten plädiert. Wolfgang Grenz, Generalsekretär von Amnesty International Deutschland, sagte der "Welt": "Die Sportler und Funktionäre müssen die Gelegenheit nutzen, sich für die Einhaltung der Menschenrechte in der Ukraine einzusetzen. Dabei sollten sie nicht nur die Freilassung von Julia Timoschenko fordern.

In der Ukraine werden regelmäßig Festgenommene von der Polizei geschlagen, es gibt Berichte über Folter zur Erpressung von Geständnissen. Menschen, die Polizeiübergriffe oder Korruption anprangern, werden mit konstruierten Anschuldigungen überzogen und mit Gewalt bedroht. All das sollten die Sportfunktionäre klar und deutlich ansprechen - und zwar nicht nur hinter verschlossenen Türen."

Vermehrt waren zuletzt Stimmen laut geworden, die Konsequenzen wegen der Inhaftierung der ehemaligen Regierungschefin Julia Timoschenko gefordert hatten.

Uefa-Präsident Platini verteidigt EM-Vergabe an die Ukraine

Michel Platini, der Präsident des europäischen Fußballverbandes Uefa, hat die Vergabe der Europameisterschaft an die Ukraine verteidigt, während insbesondere in Deutschland heftig darüber debattiert wird, wie mit der immer noch andauernden Inhaftierung der ehemaligen ukrainischen Regierungschefin Julia Timoschenko umgegangen werden soll. "Als die EM 2007 vergeben wurde, war Julia Timoschenko gerade dabei, an die Regierungsspitze aufzusteigen", sagte Platini der "Welt". "Natürlich ist es schwierig, wenn die politischen Verhältnisse instabil sind. Die Ukraine hat gerade den fünften Sportminister in fünf Jahren", so Platini. Die EM nicht in Länder wie die Ukraine zu vergeben, weil dort nicht alles so gefestigt ist wie in westeuropäischen Demokratien, sei ihm zufolge jedoch auch keine Lösung.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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