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Sloweniens Zentralbankchef sieht keine Deflationsgefahr

Archivmeldung vom 24.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Der slowenische Zentralbankchef Bostjan Jazbec hält Warnungen vor einem schnellen Preisverfall in Europa für überzogen: "Ich sehe keine Deflationsgefahr", sagte Jazbec, der auch Mitglied des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB) ist, dem "Handelsblatt". "Dennoch sollten wir ein solches Szenario sehr ernst nehmen", schränkte der Notenbanker ein.

Die EZB hatte zuletzt in ihrem Monatsbericht angekündigt, die Inflation werde in den nächsten Monaten deutlich unter zwei Prozent liegen. Jazbec, der dem obersten Beschlussgremium der EZB seit vergangenem Jahr angehört, spricht sich trotz der anhaltenden Schwierigkeiten im Euro-Raum für eine Erweiterung der Währungsunion aus. "Ich würde sehr unglücklich sein, wenn wir die europäische Währungsunion nicht erweitern würden", sagte der enge Vertraute der slowenischen Regierungschefin Alenka Bratusek. "Wenn ein Land die Voraussetzungen erfüllt und die Regeln respektiert, sollte es selbstverständlich die Möglichkeit haben, der Euro-Zone beizutreten."

Eine Änderung des Abstimmungsmodus im EZB-Rat, dem obersten Beschlussorgan der Europäischen Zentralbank, lehnt Jazbec ab. "Als Zentralbankchef eines kleinen Landes bin ich ziemlich glücklich mit dem bisherigen Regelwerk", sagte das EZB-Ratsmitglied. "Ein Land, ein Stimme – das gibt der EZB auch Raum für frische und fruchtbare Diskussionen, von denen alle Euro-Länder profitieren."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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