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ESM fürchtet um eigene Kreditwürdigkeit

Archivmeldung vom 05.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Marianne J. / pixelio.de
Bild: Marianne J. / pixelio.de

Der europäische Rettungsschirm ESM fürchtet, durch zusätzliche Aufgaben überfrachtet zu werden. Das berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe.

Besondere Sorge bereitet der Organisation unter ihrem Chef Klaus Regling, dass sie für die Absicherung des Bankenabwicklungsfonds mit bis zu 70 Milliarden Euro finanziell gerade stehen soll.

"Diese Summe stünde nicht mehr für die anderen Instrumente zur Verfügung", heißt es in einer Stellungnahme des ESM an die Finanzminister der Euro-Mitgliedstaaten.

Gemeint sind damit die unterschiedlichen Rettungsprogramme, mit denen der ESM in Zahlungsnot geratenen Regierungen Geld bereit stellt. Zudem könne die "eigene Kreditwürdigkeit des ESM Schaden nehmen", heißt es in dem Papier. Zusätzlich zur Bankenrettung wollen die Euro-Finanzminister dem ESM weitere neue Zuständigkeiten übertragen, etwa bei der Überwachung der Finanzlage in den Mitgliedstaaten oder bei den Rettungsprogrammen. "Sollte der ESM all die zusätzlichen Aufgaben bekommen, die derzeit diskutiert werden, müssten wir unser Personal von derzeit 180 in den kommenden Jahren auf maximal 250 aufstocken", sagt ESM-Chef Regling im "Spiegel".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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