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Özdemir fordert "Kehrtwende" von der Türkei

Archivmeldung vom 17.07.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.07.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Cem Özdemir (2013)
Cem Özdemir (2013)

Foto: Harald Krichel
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Grünen-Chef Cem Özdemir sieht ohne eine "Kehrtwende zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit" keine Chance für weitere EU-Beitrittsgespräche. Der "Bild" sagte Özdemir:

"Solange die Türkei nicht eine klare Kehrtwende zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit vollzieht, müssen die EU-Beitrittsverhandlungen in der hintersten Ecke des Tiefkühlfachs bleiben." "Das deutsch-türkische Verhältnis befindet sich sicher auf einem Tiefpunkt", sagte Özdemir. Das müsse nicht so bleiben. "Das liegt maßgeblich an der türkischen Regierung.

Die Türkei selber trifft die Entscheidungen, sich Europa anzunähern oder sich von Europa abzunabeln. Wenn die Türkei die Demokratie mit Füßen tritt, massenweise kritische Journalisten und Oppositionelle inhaftiert, dann wird das Verhältnis eisig bleiben. Viele Gesten des guten Willens wären denkbar, allen voran die die Freilassung von Oppositionellen und Journalisten wie Deniz Yücel."

Quelle: dts Nachrichtenagentur