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UN-Sicherheitsrat: Vorläufiger Bericht zum MH17-Absturz liegt bis September vor

Archivmeldung vom 19.08.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.08.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
MH17: Presumed route ending in an area controlled by pro-Russian rebels
MH17: Presumed route ending in an area controlled by pro-Russian rebels

Foto: Alex1961
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Ein vorläufiger Bericht über den Stand der Ermittlungen zum Absturz der malaysischen Boeing in der Ost-Ukraine wird Ende August dem UN-Sicherheitsrat vorgestellt werden. Dies kündigte, wie es in einer Meldung der Nachrichtenagentur RIA Novosti bei Radio "Stimme Russlands" heißt, Mark Lyall Grant, britischer UN-Botschafter und amtierender Präsident des Weltgremiums, am Montag an.

Weiter ist zu lesen: "„Ein vorläufiger Bericht wird Ende August vorliegen“, sagte der Diplomat. Nach seinen Worten informierte der Untergeneralsekretär für politische Angelegenheiten, Oscar Fernandez-Taranco, am Montag den Weltsicherheitsrat kurz über den aktuellen Stand der Ermittlungen.

Der russische UN-Botschafter Vitali Tschurkin hatte zuvor einen Bericht über den Ablauf der Ermittlungen gefordert. Er verwies darauf, dass seit dem Absturz der malaysischen Boeing bereits ein Monat vergangen sei und dass der UN-Generalsekretär laut Resolution 2166, die der Weltsicherheitsrat nach dem mutmaßlichen Abschuss des Jets beschlossen hat, über die Untersuchung zu berichten habe.

Die Boeing mit der Flugnummer MH17 war am 17. Juli aus bisher ungeklärter Ursache im umkämpften ostukrainischen Gebiet Donezk abgestürzt. Alle 298 Insassen der Verkehrsmaschine, die von Amsterdam nach Malaysia unterwegs war, kamen ums Leben. In der Region liefern sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner seit Monaten heftige Gefechte. Die Regierung in Kiew und die Milizen werfen sich gegenseitig vor, den Jet abgeschossen zu haben. Die Niederlande haben die Leitung der Ermittlungen zum Absturz übernommen. Die beiden Flugschreiber der Verkehrsmaschine wurden zur Auswertung nach Großbritannien gebracht. Bislang wurden weder die Daten der Blackboxes veröffentlicht noch Ermittlungsergebnisse präsentiert."

Quelle: RIA Novosti - online Redaktion Radio „Stimme Russlands"

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