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Maas verurteilt "Relativierung des Holocausts" durch Abbas

Archivmeldung vom 02.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Heiko Maas (2017)
Heiko Maas (2017)

Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Außenminister Heiko Maas (SPD) hat die Äußerungen von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zu einer angeblichen Schuld des jüdischen Volkes am Holocaust strikt zurückgewiesen. "Wir treten gegen jegliche Relativierung des Holocausts ein", sagte Maas der "Welt". "Die Verantwortung für das grausamste Verbrechen der Menschheitsgeschichte trägt Deutschland."

Der SPD-Politiker fügte hinzu: "Die Erinnerung an den Holocaust bleibt uns Mahnung und Auftrag, weltweit jeder Form von Antisemitismus sehr entschlossen zu begegnen." Abbas hatte am Dienstag in einer in weiten Teilen antisemitischen Rede in Ramallah dem jüdischen Volk die Schuld am Holocaust gegeben. Der Holocaust sei nicht durch Antisemitismus ausgelöst worden, sondern durch das "soziale Verhalten" der Juden, wie das Verleihen von Geld, wurde Abbas von der Nachrichtenagentur Wafa zitiert. Der Palästinenserpräsident argumentierte erneut damit, dass das jüdische Volk angeblich keine historischen Wurzeln im Heiligen Land habe.

Adolf Hitler habe die Einwanderung von Juden ins historische Palästina durch einen Deal zwischen dem deutschen Wirtschaftsministerium und der Anglo-Palestine Bank unterstützt, behauptete Abbas in der Rede vor dem Palästinensischen Nationalrat. Dadurch hätten Juden bei der Einwanderung all ihr Vermögen durch die Bank mitnehmen können.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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