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Athen: Papandreou-Nachfolge weiter offen

Archivmeldung vom 08.11.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.11.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Giorgos Andrea Papandreou Bild: ΠΑΣΟΚ / Avala / de.wikipedia.org
Giorgos Andrea Papandreou Bild: ΠΑΣΟΚ / Avala / de.wikipedia.org

In Griechenland haben sich die Parteien offenbar grundsätzlich auf die Bildung einer Übergangsregierung geeinigt, dennoch ist die Nachfolge von Ministerpräsident Giorgos Papandreou weiter offen. Die Verhandlungen zwischen Sozialisten und Konservativen am Montagabend seien positiv verlaufen, sagte ein Regierungssprecher in Athen.

Im Gespräch für den Ministerpräsidentenposten sind der ehemalige EU-Bürgerbeauftragte Nikiforos Diamandouros und der frühere Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Lucas Papademos. Indessen kommt das griechische Parlament am Vormittag erneut zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Griechische Medien vermuteten, Papandreou werde dabei, wie angekündigt, auch zurücktreten. Die Finanzminister der Euro-Gruppe verlangten von der künftigen Übergangsregierung die schriftliche Zusicherung, dass der vereinbarte Spar- und Reformkurs fortgesetzt wird. Nur dann werde man die nächste Tranche auszahlen, sagte Euro-Gruppenchef Juncker. Die Übergangsregierung soll die schmerzhaften Sparmaßnahmen und Strukturreformen durchsetzen, die Bedingungen für die weitere internationale Hilfe für Griechenland sind. Bis Ende der Woche soll die neue Regierung stehen und im Parlament das Vertrauensvotum erhalten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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