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Biden mahnt zur Vorsicht gegenüber Russland

Archivmeldung vom 19.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Militärstützpunkte der NATO (USA) und Russland im Vergleich.
Militärstützpunkte der NATO (USA) und Russland im Vergleich.

Bild: SIPER / Eigenes Werk

US-Präsident Joe Biden hat auf der Münchener Sicherheitskonferenz die transatlantischen Bündnisstaaten zur Vorsicht im Umgang mit Russland gemahnt. "Der Kreml attackiert unsere Demokratien und ermächtigt Korruption unsere Regierungssysteme zu unterminieren", sagte er am Freitagmittag (Ortszeit).

"Die russischen Anführer wollen, dass die Leute unser System korrupter oder genauso korrupt ist wie ihres", warnte der US-Präsident. Aber die Welt wisse, dass das nicht stimmt, ebenso wie die russischen Bürger selbst. "Putin versucht, Europa und das europäische Projekt zu schwächen und unsere NATO-Allianz. Er will, dass wir unsere transatlantische Gemeinschaft untergraben", so der Demokrat.

Es sei für den Kreml viel einfacher Unruhe unter einzelnen Staaten zu stiften als gegen die "starke, eng verbundene transatlantische Gemeinschaft" vorzugehen. Deshalb müsse man auch "für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine einstehen". Zudem verurteilte er russische Hackerangriffe. "Die Herausforderungen mit Russland mögen anders sein als die mit China, aber sie sind genau so real", mahnte Biden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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