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Pistorius: Keine konkreten Hinweise, dass bei EM etwas passiert

Archivmeldung vom 10.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Boris Pistorius 2013
Boris Pistorius 2013

Foto: Foto AG Gymnasium Melle
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Vor dem Start der Fußball-EM in Frankreich sieht der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius für Niedersachsen keine erhöhte Gefahr für Terroranschläge. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Pistorius: "Es gibt aktuell zwar keine konkreten Hinweise darauf, dass bei der EM etwas passiert, aber natürlich sprechen wir weiterhin von einer hohen Gefahr, auch in Deutschland." Es gelte generell höchste Alarmbereitschaft bei solchen Großereignissen: "Natürlich kann jederzeit etwas geschehen, das haben die Ereignisse in Paris und Brüssel leider gezeigt."

Um gewaltbereite Fußballanhänger daran zu hindern, zur EM nach Frankreich zu fahren, habe die Polizei in Niedersachsen inzwischen 28 potenzielle Täter aufgesucht und gewarnt. "Denen haben wir signalisiert, dass wir sie im Auge haben", sagte Pistorius. "Es gibt bislang aber keine Hinweise aus Niedersachsen auf organisierte Aktionen aus der bekannten Truppe." An der Grenze zu Frankreich würden französische Polizisten und die Bundespolizei derzeit vermehrt und zielgerichtet kontrollieren.

In diesem Zusammenhang verteidigte der Innenminister die Absage des Fußballländerspiels Deutschland-Niederlande in Hannover im vergangenen November wegen Terrorgefahr. "Die Spielabsage in Hannover war angesichts der uns durch Bundesbehörden vorliegenden Informationen alternativlos, die Hinweise waren sehr konkret", sagte Pistorius. Auch wenn es danach keine Festnahmen gegeben habe, sei die Absage richtig gewesen: "Das stellt die Absage nicht im Ansatz in Frage, aus meiner Sicht bis heute nicht."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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