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US-Rassismusdebatte: Proteste nach Freispruch für Polizisten

Archivmeldung vom 26.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: O. Fischer / pixelio.de
Bild: O. Fischer / pixelio.de

In der US-Stadt Cleveland ist es nach einem Freispruch für einen weißen Polizisten, der wegen Tötung zweier unbewaffneter Afroamerikaner angeklagt war, zu Protesten gekommen. Örtlichen Medienberichten zufolge wurden rund 40 Menschen festgenommen. Zu größeren Ausschreitungen sei es jedoch zunächst nicht gekommen.

Der tödliche Vorfall hatte sich im November 2012 ereignet. Mehrere Polizisten hatten nach einer Verfolgungsjagd auf das Auto der beiden Afroamerikaner geschossen, als sie glaubten, sie seien beschossen worden. Der nun freigesprochene Polizist hatte 49 der insgesamt 137 Schüsse, die das Fluchtauto getroffen hatten, abgefeuert.

Der zuständige Richter sprach den heute 31-Jährigen jedoch vom Vorwurf der Tötung frei, da die Anklage nicht zweifelsfrei habe beweisen können, dass die tödlichen Schüsse von ihm stammten. In den vergangenen Monaten hatte es in mehreren US-Städten teils gewalttätige Proteste gegeben, nachdem Afroamerikaner durch Polizeigewalt ums Leben gekommen waren.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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