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Rotes Kreuz rechnet mit bis zu 1.200 Todesopfern auf den Philippinen

Archivmeldung vom 09.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Taifun Haiyan am 7. November, beim Erreichen der Philippinen
Taifun Haiyan am 7. November, beim Erreichen der Philippinen

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das Rote Kreuz rechnet nach Durchzug des Supertaifuns "Haiyan" mit bis zu 1.200 Todesopfern. Eine Sprecherin der Organisation sagte am Samstag, allein in der Stadt Tacloban werde mit 1.000 Toten gerechnet, in der Provinz Samar mit 200.

Am Sonntag werde man vermutlich in der Lage sein, genauere Angaben zu machen. "Haiyan" gilt bei vielen Experten als einer der stärksten Stürme in der Menschheitsgeschichte. Dabei soll es bis zu fünf Meter hohe Wellen gegeben haben. Am Sonntag wird der Taifun in Vietnam erwartet.

Vietnam: Massenevakuierungen vor Super-Taifun

Vietnamesische Behörden haben damit begonnen, mehr als 500.000 Menschen aus den Küstenregionen des Landes zu evakuieren. Grund dafür sei der am Sonntagmorgen erwartete Super-Taifun "Haiyan", der am Freitag und Samstag auf den Philippinen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 350 Kilometern pro Stunde verheerende Schäden angerichtet hatte. Mehrere Städte seien dem Erdboden gleich gemacht worden.

Von der Evakuierung besonders betroffen seien die Provinzen Danang und Quang Nai, wo der Landfall des Sturms erwartet wird. "Die Evakuierung wird mit Hochdruck durchgeführt", sagte ein Sprecher. Regierungschef Ngyuen Tan Dung sagte "komplizierte Entwicklungen" für das Land voraus. Meteorologen befürchten, dass der Sturm, der an Land an Kraft verloren hat, über dem Südchinesischen Meer erneut an Stärke gewinnen könnte.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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