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USA signalisieren weitere IWF-Hilfe für Griechenland

Archivmeldung vom 22.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Lupo / pixelio.de
Bild: Lupo / pixelio.de

Die Verhandlungen zwischen der Troika aus Internationalem Währungsfonds (IWF), Europäischer Zentralbank (EZB) und EU-Kommission und dem pleitebedrohten Griechenland über weitere finanzielle Hilfen ziehen sich hin. Trotzdem sollen Vertreter der US-Regierung nach Informationen der "Welt" ihren europäischen Kollegen bereits langfristig weitere IWF-Hilfen für Griechenland signalisiert haben.

Ein drittes Hilfspaket mit Beteiligung des IWF wäre aber nur unter der Voraussetzung denkbar, dass die Troika sich mit Athen auf die erfolgreiche Beendigung des zweiten Reformpakets und eine weitere Anschlussfinanzierung einigt. Gerade der Bundesregierung dürfte das Signal aus Washington sehr recht sein. Denn hier gilt die Teilnahme des IWF an den Hilfen als Voraussetzung für die deutsche Unterstützung Griechenlands. Zwar gilt der IWF als unabhängige Organisation, doch wird den Amerikanern vorgeworfen, ihn auch zur Durchsetzung eigener Interessen zu nutzen. Die USA dürften die unabsehbaren Folgen eines möglichen Austritts Griechenlands aus der Euro-Zone für die Weltwirtschaft fürchten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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