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Bernd Lucke: "Nichts zu feiern in der EU"

Archivmeldung vom 10.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bernd Lucke / Bild: "obs/LKR - Die Eurokritiker/Benoit BOURGEOIS"
Bernd Lucke / Bild: "obs/LKR - Die Eurokritiker/Benoit BOURGEOIS"

"Beim heutigen EU-Gipfel in Sibiu gibt es wahrlich nichts zu feiern. Die EU ist mit einer Dreifachkrise konfrontiert und keine ist auch nur im Ansatz gelöst, auch wenn die Protagonisten in Rumänien versuchen, den Bürgern etwas anderes weiszumachen," kommentierte Bernd Lucke (LKR) den Gipfel der Staats- und Regierungschefs.

"Die Eurokrise schwelt weiter. Die Staatsschulden in Italien und Griechenlands liegen nach wie vor auf Rekordhochs. Die Konjunktur bleibt schwach und im Hintergrund kauft die EZB munter weiter Staatsanleihen auf. Ein funktionierendes Asylsystem ist nicht in Sichtweite. Bei der nächsten Belastungssituation wird sich der Ausnahmeherbst 2015 wiederholen. Die irrwitzigen Vorschriften zu Kohlenstoffdioxid und Feinstaub kosten Autobesitzer ein Vermögen und zerstören einen ganzen Industriezweig - bei marginalen Verbesserungen für die Umwelt," erläuterte Lucke weiter. "Und on top kommt dann noch der niemals enden wollende Streit um den Brexit," fügte er hinzu.

Abschließend urteilte Lucke: "Das Schlimmste daran ist, dass es im Hinblick auf die Dreifachkrise keinerlei Aussicht auf Besserung gibt. Keiner der Systemmängel ist behoben. Die Mitgliedsländer und die Kommission reagieren immer erst dann, wenn das Kind schon halbtot im Brunnen liegt. Unter Verantwortungsbewusstsein versteht man sicher etwas anderes."

Quelle: LKR - Die Eurokritiker (ots)

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