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DIHK-Chef warnt nach Londoner Parlamentsentscheidung vor hartem Brexit

Archivmeldung vom 26.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Eric Schweitzer (2017)
Eric Schweitzer (2017)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Ein harter Brexit ist nach Einschätzung von DIHK-Präsident Eric Schweitzer nach der jüngsten Entscheidung des britischen Unterhauses wieder wahrscheinlicher geworden. "Uns rennt die Zeit davon. Den deutschen Unternehmen können wir in dieser Phase nur raten, noch einmal einen Gang hochzuschalten und sich weiter auf einen harten Brexit vorzubereiten", sagte Schweitzer der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

"In dieser Phase gibt es leider für niemanden Planungssicherheit. Das gilt für laufende Geschäfte, aber erst recht für Investitionen", sagte Schweitzer. "Mittlerweile verlagert nach der jüngsten DIHK-Umfrage zu internationalen Aktivitäten deutscher Firmen bereits jedes achte Unternehmen Investitionen von Großbritannien in andere EU-Staaten", sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

"Wir müssen jetzt die Nerven behalten. Das sage ich im Interesse der deutschen Wirtschaft", betonte Schweitzer. "Möglicherweise kommen jetzt in allerletzter Minute auch noch mal Alternativen zum Brexit-Weg der britischen Premierministerin auf den Tisch", so Schweitzer. So biete eine Zollunion die Möglichkeit, die Erhebung von Grenzabgaben zu vermeiden und die Zollbürokratie für Unternehmen einigermaßen im Rahmen zu halten. Auch die regulatorische Zusammenarbeit könne damit besser gewährleistet werden.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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