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BDI-Präsident Grillo: EZB-Entscheidung ist "Alarmsignal" für Regierungen

Archivmeldung vom 05.06.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.06.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Ulrich Grillo, BDI-Präsident, Berlin 2013
Ulrich Grillo, BDI-Präsident, Berlin 2013

Foto: RudolfSimon
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, hat die Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) als ein "Alarmsignal" für die Regierungen der Euro-Staaten bezeichnet. "Die EZB-Entscheidung ist ein Alarmsignal an die Politik: Die Geldpolitik kann die Versäumnisse der Regierungen nicht auf Dauer ausgleichen", sagte Grillo der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe).

"Die Regierungen müssen Strukturreformen schneller umsetzen, damit die Länder wettbewerbsfähiger werden. Die Geldpolitik hat ihre Rolle erfüllt, jetzt ist die Wirtschafts- und Finanzpolitik in Europa am Zuge", betonte Grillo. "Ich glaube nicht, dass wir momentan Angst vor Deflation haben müssen", sagte der BDI-Präsident. Was Europa dringend brauche, sei Wachstum. "Die neuerliche Zinssenkung wird ohne eine investitionsfreundliche Fiskal- und Wirtschaftspolitik nur wenig bewirken", sagte er. Die Zurückhaltung bei der Kreditvergabe in Südeuropa hänge mehr mit den handfesten Problemen der dortigen Banken zusammen. "Mit der Bankenunion sind wir auf dem richtigen Weg", sagte Grillo.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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