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Italien rechnet mit hohem Wachstum

Archivmeldung vom 06.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thommy Weiss / pixelio.de
Bild: Thommy Weiss / pixelio.de

Der italienische Wirtschaftsminister Pier Carlo Padoan zeigt sich optimistisch: "Es stimmt nicht, dass das Wachstum in Italien schwach ist. Es nimmt an Fahrt auf und wird nächstes Jahr steigen – und das in einem Kontext, in dem die Wirtschaft global abflacht", sagte der italienische Wirtschafts- und Finanzminister dem "Handelsblatt".

Die Strukturreformen der Regierung würden in zwei, drei Jahren greifen. "Wir sehen das schon jetzt bei der Reform des Arbeitsmarktes", so Padoan. Auch die Staatsverschuldung werde wegen der Ergebnisse der Privatisierungen schon 2016 sinken. "Warum es weniger schnell geht als gedacht, ist das Inflationsproblem. Die Bemühungen der Europäischen Zentralbank zeigen, wie schwierig es ist, die Inflation in de Eurozone auszurotten." Zum Thema gemeinsame Einlagensicherung erklärte Padoan, die Befürchtungen deutscher Sparer, dass die Einlagensicherung zu einer Transferunion werden könne, seien legitim. "Aber dann sollten die deutschen Sparer verstehen, dass es nicht nur darum geht, ihr Geld vor den ausgabefreundlichen und undisziplinierten Südländern zu schützen, denn die Situation kann sich ändern in Europa. Wir müssen zu einem System der gegenseitigen Hilfe finden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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