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Finnland: Zoll beschlagnahmt Kunstwerke aus der Eremitage und der Tretjakow-Galerie

Archivmeldung vom 05.04.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.04.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Barocke Repräsentationstreppe (Jordantreppe) im Eingangsbereich des Winterpalastes.
Barocke Repräsentationstreppe (Jordantreppe) im Eingangsbereich des Winterpalastes.

Foto: RIA Novosti archive, image #139402 / P. Manushin / CC-BY-SA 3.0
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der finnische Zoll hat drei Transporter mit Gemälden aus russischen Museen an der Grenze zu Russland beschlagnahmt. Wie Michail Schwydkoi, Russlands Beauftragter für internationale Kulturpolitik, erklärte, sei der Schritt eine Folge der jüngsten EU-Sanktionen. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter schreibt "RT DE": "Anfang April hat der finnische Zoll drei Transporter mit mehr als 200 russischen Gemälden beschlagnahmt, unter anderem aus der weltberühmten Sankt Petersburger Eremitage und der Tretjakow-Galerie in Moskau. Laut Medienberichten waren die Gemälde zuvor bei Ausstellungen in Italien gezeigt worden. Zu den Exponaten sollen außerdem Kunstwerke des Puschkin-Museums gehören, die in Japan ausgestellt wurden.

Das russische Kulturministerium sprach zunächst von einer Zollkontrolle. Wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtet, erklärte die Eremitage gegenüber Journalisten, dass die Schwierigkeiten an der Grenze mit der Logistik und nicht mit Sanktionen zusammenhingen.

Allerdings verwies der finnische Zoll auf jüngste EU-Sanktionen: "Am Wochenende hat der Zoll am Grenzübergang Vaalimaa drei Warensendungen gestoppt, die Gegenstand von EU-Sanktionen sein können", hieß es in einer Erklärung. Die Behörde leitete eine Voruntersuchung ein. Auch Michail Schwydkoi, der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für internationale kulturelle Zusammenarbeit, bestätigte, dass der Grund für die Probleme an der Grenze neue EU-Sanktionen seien. Ihm zufolge befassten sich russische Diplomaten in Finnland mit dem Vorfall. Er sagte:

Die geopolitische Lage ist ziemlich kompliziert. Aber ich hoffe, dass all die Dinge, die ins Ausland gebracht wurden, rechtzeitig in die Russische Föderation zurückkehren werden.

Bereits im vergangenen Monat hatten die Werke für Aufsehen gesorgt, als die Eremitage Anfang März italienische Museen einschließlich der Mailänder Gallerie d'Italia zu einer vorzeitigen Rückgabe geliehener Kunstwerke aufgefordert hatte. Wenig später zog das Sankt Petersburger Museum die Forderung jedoch zurück."

Quelle: RT DE

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