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Rechter Sektor hält griechische Delegation fest

Archivmeldung vom 30.09.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.09.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Mitglieder de Gruppe "Rechter Sektor", auf dem Euromaidan, am 13 April 2014
Mitglieder de Gruppe "Rechter Sektor", auf dem Euromaidan, am 13 April 2014

Foto: Аимаина хикари
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Mitglieder der ukrainischen Extremistenorganisation Rechter Sektor hindern eine Gruppe griechischen Bürger, darunter auch zwei renommierte Politiker und ein Journalist, daran, ihr Hotel in der ukrainischen Schwarzmeerstadt zu verlassen, berichten griechische Medien am Mittwoch.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" berichtet weiter: "„Eine Gruppe von Griechen, darunter der ehemalige Vizeverteidigungsminister Kostas Isichos, die ehemalige Vizewirtschaftsministerin Nadja Walawani, der ehemalige Vorsitzende des Ausschusses für militärische und auswärtige Angelegenheiten Vasilis Chatzilabrou und der Journalist Aris Chatzistefanou werden seit mehreren Stunden in einem Hotel in Odessa von Mitgliedern des ukrainischen Rechten Sektors festgehalten. Sie sind maskiert und halten ukrainische Flaggen in der Hand“, berichtet die griechische Zeitung Iskra.

Der Chef der linken Partei Volkseinheit, Panagiotis Lafazanis, wandte sich an das griechische Außenministerium  mit der Bitte, sich in das Geschehen einzumischen und von den ukrainischen Behörden eine Behebung dieser Situation zu verlangen. Der Politiker bezeichnete den  Rechter Sektor als „gesetzeswidrige neonazistische Gruppierung“.

Die Delegation kam nach Odessa, um ein Treffen mit griechischen nationalen Minderheiten in der Schwarzmeerregion durchzuführen.

Der Rechte Sektor war die treibende Kraft hinter dem Umsturz vom Februar 2014, bei dem der frühere Präsident Viktor Janukowitsch entmachtet wurde. Seit dem Machtwechsel kämpfen die Nationalisten auf der Seite der regulären ukrainischen Armee gegen die Regierungsgegner im Osten der Ukraine. Im Mai 2014 waren die Ultranationalisten am Branddrama in Odessa beteiligt, bei dem Dutzende Regimegegner bei lebendigem Leib verbrannt waren.

Das Oberste Gericht Russlands  hatte den Rechten Sektor auf die Liste der extremistischen Organisationen gesetzt und seine Tätigkeit in Russland verboten. Zuvor war in Russland gegen Dmitri Jarosch, Anführer des Rechten Sektors, wegen seiner Aufrufe zu terroristischen Aktivitäten ein Strafverfahren eingeleitet worden.

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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