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Gewalt in Paris: Blutender Demonstrant schildert Sputnik den Hergang

Archivmeldung vom 08.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Die Franzosen stehen gegen Macron auf
Die Franzosen stehen gegen Macron auf

Bild: Twitter / Unser Mitteleuropa

Die andauernden Proteste gegen die wachsende soziale Ungleichheit in Frankreich sind am Samstag erneut eskaliert. Dutzende Menschen sind bei Zusammenstößen zwischen den „Gelbwesten“ und den Sicherheitskräften in Paris verletzt worden. Ein Demonstrant, der am Kopf verletzt wurde, teilte Sputnik mit, dass er der Polizeigewalt zum Opfer gefallen sei.

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite des russischen online Magazins: "Auf dem Boden sitzend, erzählte der Mann mit blutverschmiertem Gesicht, wie er auf der Avenue Marceau verletzt wurde.

„Sie kamen, um unseren Weggang zu blockieren (…). Wir hoben die Hände, aber sie wurden trotzdem gewalttätig gegen uns“, sagte der Mann.

In den sozialen Medien macht indes ein Video von einer blutenden Frau die Runde, die Berichten zufolge durch eine Explosion auf den Champs-Élysées verletzt wurde.

Erdogan stellt Frankreich an Pranger

Wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in seiner Rede in Istanbul erklärte, verfolge Ankara mit Besorgnis die Vorgänge in Frankreich und setze sich gegen ein Chaos als Ergebnis der Proteste der „Gelbwesten“ und der Anwendung von übermäßiger Gewalt gegen die Protestierenden ein.

„In vielen europäischen Städten, darunter auch in Paris, hat sich eine angespannte Situation herausgebildet. Wir beobachten heute die Situation in den Ländern, die auf die Aktivitäten von Personen nicht reagieren wollten, die versucht hatten, Blutvergießen auf den Straßen türkischer Städte anzustiften (…). Manche beschuldigten unsere Polizei, übermäßige Gewalt anzuwenden. Seht aber, wie deren Polizei mit Menschen umgeht. Unsere Polizei handelt human“, zitiert die Agentur Anadolu Erdogan.

Die entstandene Situation zeuge von einer ernstzunehmenden Verletzung der Prinzipien der Demokratie und Freiheit in Europa, so der türkische Präsident. Jene, die die Feindseligkeit gegenüber den Flüchtlingen und die Islamophobie begünstigt hätten, seien nun selber mit den Folgen ihrer Handlungen konfrontiert, sagte Erdogan.

Nach Angaben des TV-Senders BFMTV waren an den Protestaktionen der „Gelbwesten“ am Samstag landesweit mehr als 76.000 Menschen beteiligt. Rund 1000 Demonstranten landeten demnach in Gewahrsam, die meisten davon in der Hauptstadt Paris."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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