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Familien fördern, heißt christliche Identität bewahren: FPÖ zu Besuch bei Ungarns Familienministerin

Archivmeldung vom 28.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Katalin Novák (2017), Archivbild
Katalin Novák (2017), Archivbild

Foto: Avtor
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Ungarns Familienministerin Katalin Novák hat mit ihrem Programm zur Ankurbelung der Geburtenrate europaweit ein Novum in Sachen Gesellschaftsentwicklung vorgelegt. Wie Unser Mitteleuropa bereits berichtete, ist es nicht nur die Vision Ungarns, sondern der gesamten Visegrád-Staaten (V4), das Demografieproblem in Osteuropa durch Familienwachstum, verschärfte Abtreibungsgesetze und Geburten, anstatt durch Migration zu lösen. Dies schreibt das Magazin "Unser Mitteleuropa" unter Verweis auf einen Bericht der "Visegrad Post".

Weiter berichtet das Magazin: "Der Erfolg lässt sich eindrucksvoll in Zahlen belegen und ruft auch die österreichische FPÖ auf den Plan, die als einzig verbliebene Pro-Familienpartei in Österreichs politischer Landschaft Anleihen in punkto Familien- und Sozialpolitik nimmt.

Heimat, Familie, Religion als Grundpfeiler

Michael Schnedlitz, freiheitlicher Generealsekretär und FPÖ-Jugendsprecher, traf im Rahmen eines bilateralen Treffens mit Ungarns Familienministerin Novák zusammen und erläuterte gemeinsam mit ihr die Wichtigkeit der traditionellen Kernfamilie für Europas Gesellschaften, abseits aller EU-verordneter Political Correctness.

Wer auf eine familienfreundliche Politik verzichtet, der vernachlässigt das Erbe eines christlichen Europas und begehe „Selbstmord in Zeitlupe“, so Katalin Novák, die selbst Mutter von drei Kindern ist. Schnedlitz betonte wiederum, dass das aktive Fördern von einheimischen Familien bedeute, die Identität eines Landes langfristig zu bewahren. Gerade in dieser Zeit müsse daher alles unternommen werden, um Familien zu entlasten und ihnen Perspektiven zu bieten.

Proaktive Familienpolitik in Ungarn

Ungarn löst seit Anfang 2020 durch großzügige finanzielle Anreize sein Demografieproblem. Das alles geschieht unter dem Motto: Kinderprämie statt Migration.

Das erklärte Ziel von Ministerpräsident Viktor Orbán: mehr ungarische Kinder statt mehr Einwanderer. Die Regierung will die Geburtenrate drastisch steigern und hat dafür acht Milliarden Euro bereitgestellt. Ungarische Familien bekommen zum Beispiel Kredite, die immer günstiger werden, je mehr Kinder die Eltern haben. Familien bekommen Unterstützung beim Hauskauf, aber auch beim Erwerb von einem Familienauto. Mütter von vier Kindern sind von der Einkommensteuer befreit, und das auf Lebenszeit.

Und auch die von der europäischen Statistikbehörde Eurostat veröffentlichten Zahlen zeigen, dass die familienfreundliche Politik der Regierung Orbán seit ihrer Rückkehr an die Macht im Jahr 2010 erste Früchte trägt. So ist die Anzahl der Eheschließungen pro Einwohner in Ungarn zwischen 2010 und 2020 stark angestiegen.

Quelle: Unser Mitteleuropa

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