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Ukraine-Krise: Merkel telefoniert erneut mit Putin

Archivmeldung vom 31.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Angela Merkel bei der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages der 18. Wahlperiode des Bundestages (2013).
Angela Merkel bei der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages der 18. Wahlperiode des Bundestages (2013).

Foto: Martin Rulsch
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Wladimir Putin haben am Montag erneut miteinander telefoniert. Dabei sprachen sie unter anderem über mögliche weitere Schritte zur Stabilisierung der Lage in der Ukraine, wie der Pressedienst des Kreml mitteilte. Dabei habe Putin betont, dass eine Verfassungsreform im Land notwendig sei. Diese müsse die Interessen der Bevölkerung in allen Landesteilen schützen.

Bei dem Gespräch sei es auch um Transnistrien gegangen. Putin unterstrich, dass die Blockade der Region ein Ende finden müsse. Darüber hinaus habe Putin die Bundeskanzlerin über den von ihm angeordneten Teilrückzug russischer Truppen von der Ostgrenze der Ukraine informiert, wie der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, mitteilte.

Medwedew will Krim zur Sonderwirtschaftszone machen

Russlands Ministerpräsident Dimitri Medwedew will die Halbinsel Krim zu einer Sonderwirtschaftszone machen. Die Region solle so attraktiv wie möglich für Investitionen werden, so Medwedew am Montag bei einem Besuch in der Hauptstadt der Krim, Simferopol. Dazu solle es beispielsweise Steuererleichterungen geben. Darüber hinaus solle die Einführung des russischen Rubels auf der Krim vorangetrieben werden. Nun müsse das russische Bankennetzwerk in der Region erweitert werden, so der Ministerpräsident. Unterdessen wurde ein Teil der russischen Truppen von der ukrainischen Grenze abgezogen. Das Verteidigungsministerium in Moskau bestätigte, dass ein Infanteriebataillon aus der Region Rostow am Don in die Kaserenen zurückgekehrt sei.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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