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Barley zu Brexit: Mehr Zeit bringt keine Lösung

Archivmeldung vom 15.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Bundesjustizministerin und Spitzenkandidatin der Sozialdemokraten für das Europaparlament Katarina Barley (SPD) hat sich zurückhaltend über die jüngste Brexit-Entscheidung des britischen Parlaments geäußert.

Barley sagte am Freitag dem Inforadio vom rbb, eine Verschiebung des Brexit sei möglich, man müsse aber wissen, was man mit dieser Zeit tun wolle. "Immer nur mehr Zeit einzuräumen bringt ja keine Lösung. Ich glaube, dass die EU sehr wohl bereit wäre, mehr Zeit einzuräumen, aber man muss irgendeinen Plan haben, was in dieser Zeit passieren soll."

Eine mögliche Teilnahme Großbritanniens an der Europawahl im Mai sieht Barley skeptisch. "Politisch ist es natürlich einigermaßen absurd, wenn ein Land teilnimmt, das eigentlich schon draußen sein sollte. Die würden dann ja auch die ganzen Institutionen noch mitwählen [...]. Da werden dann Parlamentspräsidenten gewählt und Ausschüsse [...]. An all diesen Entscheidungen würden die Britinnen und Briten dann noch teilnehmen, obwohl sie eigentlich gar nicht mehr drin sein wollen und möglicherweise innerhalb sehr kurzer Zeit auch wieder draußen wären."

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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