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Markus Ferber (CSU): Athen steuert auf Euro-Austritt zu

Archivmeldung vom 29.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Markus Ferber MdEP
Markus Ferber MdEP

Foto: Wdwdbot
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Griechenland steuert nach Ansicht des CSU-Europa-Politikers Markus Ferber auf eine Staatspleite und den Austritt aus dem Euro zu. Ferber sagte am Freitag im rbb-Inforadio, die Lage sei äußerst ernst. Er warf Athen vor, zu feilschen statt ein überzeugendes Reformprogramm zu präsentieren.

"Eine Regierung, die sich nicht darum kümmert, ein Programm vorzulegen, das die Geldgeber überzeugt, ihr nochmal Geld zu geben, ist nicht in der Lage ihre Aufgaben zu erfüllen - und darum würde ich schon den Schwarzen Peter nach Griechenland schieben", erklärte Ferber.

Vor diesem Hintergrund forderte der stellvertretende Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im EU-Parlament die griechischen Regierungspolitiker auf, jetzt endlich zu handeln: "Also, wenn sie jetzt nicht den großen Sprung machen und wirklich bereit sind, Reformen, die die alte Regierung schon zugesagt hat und die die neue Regierung wieder ausgesetzt hat, wieder einzuführen (...), wird es kein Geld von der Gemeinschaft geben und dann gibt es leider keine Alternative, als aus dem Euro auszuscheiden", betonte der CSU-Politiker.

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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