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Bundesminister Steinmeier: Anlass zur Hoffnung auf neue Friedensordnung auf der koreanischen Halbinsel

Archivmeldung vom 04.10.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.10.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

Zum Abschluss des dreitägigen innerkoreanischen Gipfeltreffens zwischen Präsident Roh Moo-Hyun und Generalsekretär Kim Jong Il in Pjöngjang (02.10-04.10) erklärte Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier heute (04.10) in Berlin: „Ich begrüße den erfreulichen Verlauf des innerkoreanischen Gipfels. Beide Seiten haben nach langer Zeit wieder eine Perspektive für eine dauerhafte Friedensordnung auf der koreanischen Halbinsel eröffnet.

Die Bundesregierung verfolgt alle Bemühungen zur Verringerung der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel mit besonderer Sympathie. Nun sind die direkt am innerkoreanischen Konflikt beteiligten Parteien gefragt, die Voraussetzungen für baldige Verhandlungen über einen Friedensvertrag zu schaffen. Deutschland ist sehr gerne bereit, seine Erfahrungen aus dem deutsch-deutschen Verhältnis mit seinen koreanischen Gesprächspartnern zu teilen.

Die Bundesregierung begrüßt auch nachdrücklich, dass im Rahmen der Sechsparteiengespräche auch eine Einigung auf weitere Schritte auf dem Weg zur Beendigung des nordkoreanischen Nuklearkonflikts erfolgt ist. Wir erwarten nun, dass Nordkorea, wie vereinbart, seine Nuklearprogramme vollständig offen legt und in das internationale Nichtverbreitungsregime zurückkehrt.“

Der heute zu Ende gegangene Gipfel war erst der zweite seit dem Koreakrieg (1950-53). Zuletzt hatten sich Generalsekretär Kim Jong Il und der damalige südkoreanische Präsident Kim Dae-Jung vor sieben Jahren, im Juni 2000, ebenfalls in Pjöngjang getroffen. Nach dem Waffenstillstand im Jahr 1953 wurde bis heute kein Friedensvertrag geschlossen. Zuletzt wurden Annäherungen in dieser Frage durch das nordkoreanische Atomprogramm behindert.

Im Rahmen der so genannten Sechsparteiengespräche hat sich Nordkorea nunmehr verpflichtet, seine Nuklearaktivitäten bis Ende des Jahres offen zu legen und seine Nuklearanlagen unbrauchbar zu machen.

Der südkoreanische Außenminister Song Min-soon wird am kommenden Dienstag (09.10.) zu Gesprächen mit Bundesaußenminister Steinmeier in Berlin erwartet.

Quelle: Pressemitteilung Auswärtiges Amt


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