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Proteste in Thailand gehen weiter

Archivmeldung vom 02.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Flagge von Thailand
Flagge von Thailand

In Thailand gehen die Proteste gegen die Regierung weiter. Die Aktionen konzentrierten sich am Montag erneut im Regierungsviertel rund um das Parlamentsgebäude und das Gebäude der städtischen Polizei. Dabei gingen die Sicherheitskräfte erneut mit Tränengas gegen die Demonstranten vor. In anderen Teilen der Stadt merkte man von den Protesten hingegen fast gar nichts.

Laut unbestätigten Berichten wurden am Montag zwei Menschen angeschossen und verletzt. Insgesamt sollen bislang vier Menschen getötet und mehr als 100 verletzt worden sein. Premierministerin Yingluck Shinawatra lehnte die Forderungen der Protestler unterdessen am Montag ab. In einer zwölfminütigen Rede, die im Fernsehen live aus dem Polizeihauptquartier übertragen wurde, sagte die Regierungschefin, sie werde nicht zurücktreten und die Macht auch nicht einem ungewählten Gremium übergeben, jedoch alles tun, um die Lage zu beruhigen. Dazu gehöre auch, dass sie zu Verhandlungen bereit sei.

Am Sonntagabend war sie noch mit dem Kopf der Protestbewegung, Suthep Thaugsuban, zusammengetroffen. Später wurde verbreitet, nach dem 64-Jährigen werde nun per Haftbefehl wegen Aufruhrs gesucht. Darauf stehe lebenslange Haft oder gar die Todesstrafe.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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